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Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl (Okkultblut-Test)
Mit dem Stuhltest auf nicht sichtbares Blut kann man minimale, nicht sichtbare Blutbeimengungen im Stuhl nachweisen. Diese kommen insbesondere in den Stuhlgang, wenn ein Dickdarmkrebs besteht, der zeitweise bluten kann. Sie testen Ihren Stuhl an drei Tagen - die Karzinome müssen aber nicht täglich bluten. Das Befundergebnis dieses Testes muß also regelmäßig kontrolliert und damit wiederholt werden. Es gibt noch weitere Einschränkungen des Stuhltests auf nicht sichtbares Blut: Er ist sehr häufig auch positiv, wenn andere Blutungsquellen ein positives Ergebnis verursachen (z.B. können bestimmte Lebensmittel ihn fälschlich reagieren lassen oder Hämorroiden können eine Blutbeimengung beim Stuhl verursachen). Daher muß immer dann, wenn der Test positiv, d.h. auffällig ausfällt, im Anschluß eine Darmspiegelung durchgeführt werden, in der geklärt wird, ob ein bösartiger Darmtumor vorliegt.
Bei nur einem von zehn positiven Befunden ist dies der Fall.
Und: Alle diejenigen, die über 10 Jahre an der Früherkennung mittels
Stuhltest teilnehmen, müssen damit rechnen, daß bei jedem dritten
Teilnehmer mindestens einmal ein Test in diesen 10 Jahren "positiv"
ist, also eine Darmspiegelung notwendig wird. Zumeist - siehe
oben - stellt sich dann allerdings die Harmlosigkeit des Befundes
heraus.
Zusammenfassung zum Stuhltest auf nicht sichtbares Blut:
Vorteil
- Einfach durchzuführen.
Nachteile
- Der Test birgt Unsicherheiten in sich, z.B. werden Darmtumore
dann nicht erkannt, wenn der Test gerade in einer Phase durchgeführt
wird, in der die Tumore nicht bluten und bei fast jedem dritten
Teilnehmer wird durch fälschliche Reaktionen des Tests auch eine
Darmspiegelung im Laufe von 10 Jahren notwendig.
- Mit dem Test lassen sich eher schon große Tumore entdecken und
nicht so sicher die kleinen Frühformen.
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